Pansen

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Hundebesitzer wollen nur das Beste für ihr Tier und sollten daher auch beim Futter auf Qualität und die richtige Zusammensetzung achten. Um das Tier optimal zu ernähren, eignet sich vor allem die Fütterung mit Rohfleisch, was unter Hundebesitzern und Fachkreisen auch als Barfen bezeichnet wird. BARF heißt bones and raw food, im Deutschen versteht man darunter biologisch artgerechtes rohes Futter. Vielfach wird zu Beginn der Nahrungsumstellung, oder aber auch, um dem Hund generell etwas gutes zu tun, Pansen gefüttert. Pansen gilt als besonders geeignet, da er den Hund mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen versorgt und dies ganze ohne künstliche Präparate. Geschmacklich ist er für Hunde eine gute Abwechslung und wird von ihnen gerne angenommen.

Grüner oder weißer Pansen - nicht nur Geschmackssache


Der Unterschied zwischen den Beiden ist jener, dass grüner
Pansen von Rindern den vorverdauten Mageninhalt wie Gras enthält und zusätzlich reich an Bakterien ist, der auf die Darmflora von Hunden eine äußerst positive Wirkung hat. Anfänglich können bei der Fütterung Durchfälle auftreten, was jedoch schnell wieder verschwindet und als Ursache die Umstellung des Darms hat. Weißer Pansen wurde gewaschen und oftmals vorgebrüht, so dass dieser weniger Inhaltsstoffe aufweist, als grüner. Durch den entfernten vorverdauten Speisebrei ist die Geruchsbelastung deutlich geringer, als bei frischem, grünen Pansen. Dieser ist jedoch für den Hund in jedem Falle gesünder und nährstoffreicher und sollte daher bevorzugt werden.

Pansen roh, gekocht oder getrocknet - eine Hunde-Delikatesse


Grüner
Pansen sollte auf Grund der Mineralstoffe und enthaltenen Bakterien niemals gekocht oder gebrüht werden, da ansonsten sämtliche wichtigen Inhaltsstoffe verloren wären. Daher sollte dieser immer roh verfüttert werden, wobei man hier auf die richtige Menge des Futters achten muss. Andernfalls könnte der Hund, sofern er empfindlich reagiert, Durchfall oder Blähungen bekommen. Durch die Vorbehandlung des weißen Pansens enthält dieser zwar weniger Nährstoffe. Dieser Typ eignet sich auch für gekochte Hundemahlzeiten, die mit Gemüse, Reis und wertvollen Ölen angereichert werden sollten. Solche Menüs können auch gut eingefroren und dem Vierbeiner bei Bedarf verfüttert werden. Wenn Herrchen wegen der Geruchsbelästigung den Pansen nicht kochen möchte, kann auch auf getrocknete Pansenstücke ausgewichen werden, wobei auch dieser einen starken Eigengeruch hat. Getrocknet wird Pansen meist jedoch als Leckerli für Zwischendurch gereicht, nicht als Hauptmahlzeit.

Regelmäßige Fütterung mit Pansen


Die Fütterung mit
Pansen sollte nicht täglich erfolgen, kann aber durchaus mehrmals die Woche gereicht und auch gut mit anderem Futter vermischt werden. Es sollte jedoch auch auf eine ausgewogene Ernährung mit anderen Futtermöglichkeiten, auch Gemüse sowie Obst angeboten werden. Diese Ernährung setzt jedoch auch voraus, dass der Hund keine Krankheiten hat, da schwächliche Vierbeiner eher eine geeignete Diät halten sollten. Sofern der Pansen eingefroren war, sollte dieser auch langsam aufgetaut werden, was am einfachsten in einer zugedeckten Plastikschüssel im Kühlschrank gelingt. Möchte man diesen jedoch nicht mit eigenen Lebensmitteln in Verbindung bringen, können auch alt Kühlboxen oder Tiertransportboxen aus Styropor mit Löchern versehen dazu verwendet werden. Allerdings sollte kein Kontakt mit Fliegen und anderen Ungeziefer auftreten, was bei geöffnetem Fenster jedoch häufig der Fall ist, aber durch Fliegengitter Abhilfe geschaffen werden kann. So steht dem Pansengenuß nichts mehr im Weg.

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